Am 24. Oktober organisierten Menschen aus über 180 Ländern über 5200 Aktionen anlässlich des globalen Klimaaktionstages rund um die Zahl 350. Jetzt sind wir in Kopenhagen und brauchen nochmals die Hilfe dieses unglaublichen 350 Netzwerkes, um sicherzustellen, dass wir einen Vertag kriegen, der uns auf 350 ppm zurückführen wird und das Überleben aller Völker und Nationen sichert. Starte eine Lichterkette für das Überleben aller Völker und Nationen in deiner Nähe oder finde eine bereits geplante Lichterkette hier.

ICH BIN BEREITfür einen ambitionierten, fairen und verbindlichen Klimadeal. Ich fordere die Politiker dieser Welt auf, eine Klimapolitik zu verabschieden, die die neuste Forschung berücksichtigt und energisch genug ist, um uns wieder auf 350 zurückzubringen.

Hello, I’m from
,
and I am ready to get to work solving the climate crisis. Send updates to me at
and let me know how I can make a difference.

Danke, dass du dich eingetragen hast!/h4>

Danke, dass du dich eingetragen hast. Deine Name zählt jetzt zu den Millionen, die für das größte Mandat der starken weltweiten Klimaaktion aller Zeiten unterschrieben haben.

Wir werden diese Petition den Vereinten Nationen und Weltführern beim Klimagipfel in Kopenhagen übergeben. Bitte lass jeden, den du kennst, auf www.350.org unterschreiben.


News über die Kampagne

VIDEO-Zusammenfassung: Ein unglaubliches Jahr

Liebe Freunde,

mit diesem Schreiben möchte ich mich bei euch für eure unglaublich harte Arbeit im letzten Jahr und für eure Bemühungen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten bedanken .

Zur Erinnerung, wie die 350-Kampagne anfing, was mit ihr erreicht wurde und was wir noch tun müssen, haben wir hier eine besondere Seite mit Videos für euch vorbereitet:

Es ist etwas komisch, eine Endjahres-Zusammenfassung von 350 zu verschicken, nachdem das neue Jahr bereits begonnen hat, aber wir wollten, dass diese Nachricht nicht als Teil der Last-Minute-Spendenaufrufe für wohltätige Zwecke verstanden wird.

Finanzielle Unterstützung, aber das ist bei Weitem nicht so wichtig wie Zeit und Mühe. Auf der ganzen Welt, oder zumindest in den 181 Ländern, in denen 5200 Kundgebungen am 24. Oktober stattfanden, gibt es Menschen wie euch. In dem US-amerikanischen Magazin Foreign Policy wird das als “die größte koordinierte globale Kundegebung, die es je gegeben hat” beschrieben und sie hatte eine beachtliche Konsequenz: Mehr als die Hälfte der Länder, die einen Monat später nach Kopenhagen kamen, unterstützten das 350-Ziel. Mit Geld kann man so etwas nicht kaufen – nur mit Leidenschaft für den Planeten und seine Zukunft.  Und mit genau dieser Leidenschaft habt ihr letztes Jahr diese Bewegung angereichert.

Die Bitte am Ende der Seite mir der Videozusammenfassung ist ernst gemeint: Wir brauchen eure Ideen dazu, wie wir weitermachen wollen. Wir wissen, was wir tun müssen – dafür sorgen, dass unser Planet nicht überhitzt – und wir wissen, dass es alles andere als einfach sein wird.

Doch aufgrund eurer Arbeit und der von all den anderen, wissen wir auch, dass wir es schaffen können.

Auf gehts,

Bill McKibben für 350.org

PS: Wenn ich mir diese Videos ansehen, fühle ich mich besser und ich denke, dass auch eure Freunde und Familien sie mögen würden.  Ihr könnt diese E-Mail ruhig an andere weiterleiten oder die Videos mit nur einigen Mausklicks mit anderen teilen, für Facebook hier klicken, und für Twitter hier klicken.

PPS: In den nächsten Wochen könnte es sein, dass ihr nicht so viel von uns hört, wie sonst. Mein Team und ich formieren uns neu und sammeln Kräfte, aber ihr werdet sicherlich schon bald von uns hören, wie es weitergeht.

 


Climate Shame - wir sind noch lange nicht fertig

Wir werden noch lange über den Deal, den die USA, China, Indien und Südafrika gestern nacht ausgehandelt haben, sprechen und eine detailierte Analyse vornehmen. Die ersten Reaktionen gestern Nacht und heute morgen von Journalisten war, dass es sich bei diesem Deal um einen Fehlschlag handelt – so lautete auch die Schlagzeile des Guardian in Grossbritannien und der Spiegel schreibt, dass ein kläglicher Kompromiss ein totales Scheitern verhindert. Der Deal beinhaltet keine wirklichen Reduktionsziele, keinen wirklichen Plan wie es im nächsten Jahr mit dem UNFCCC Prozess weitergeht und generell nichts, was uns wirklich weiterbringen wird in unseren Bemühungen die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Und dieser Deal wurde hinter verschlossenen Türen, ohne eine Beteiligungen der Länder, welche am meisten durch den Klimawandel betroffen aber am wenigsten dazu beigetragen haben, ausgehandelt.

Unsere Analyse von den Verhandlungen in Kopenhagen ist sehr einfach:

 

Was wir brauchen: 350 ppm

Was ausgehandelt wurde: 770 ppm

Unser Urteil: wir sind noch lange nicht fertig

 

Trotzdem gab es gestern auch ein kleines Zeichen der Hoffnung – eine spontane Demonstration wurde gestern Nacht vor dem Bella Centre abgehalten. Primär junge Klimaaktivisten machten ihrer Wut Luft und riefen 3-5-0 die ganze Nacht. Sie waren frustriert und enttäuscht aber auch optimistisch – den wir wissen, dass es eine Sache hier in Kopenhagen gegeben hat, was uns Hoffnung gibt, zu wissen, dass die globale Klimabewegung weiter und weiter wächst. Im Moment sind wir noch nicht stark genug, die Verhandlungen in unserem Sinne zu beeinflussen – diese Macht hat zur Zeit immer noch die Kohlelobby. Wir sind aber stark genug, um es unseren Politikern verdammt schwer zu machen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen zu machen und uns das als Erfolg zu verkaufen. Oftmals wurden Entscheidungen hinter verschlossenen Türen gemacht, ohne das die Weltöffentlichkeit davon erfuhr. In den letzten Wochen haben wir viel gelernt, über das Mächtespiel in UN Klimaverhandlungen, aber auch über unsere Stärke klar zu kommunizieren, was wir brauchen und wie ein wirkliches Abkommen aussehen muss. Das wird uns helfen in den nächsten Monaten unsere Hoffnungen zu bewahren.

Wir haben nicht gewonnen – noch nicht!   


Die letzten 48 Stunden in Kopenhagen beginnen mit einem symbolischen Hungerstreik

Zwei Freundinnen von mir haben jetzt seit 42 Tagen keine Nahrung mehr zu sich genommen. Warum? Weil sie ein starkes Zeichen in diesen sehr verrückten und sehr abstrakten Klimaverhandlungen, die jetzt in ihre entscheidende Phase treten, setzen wollten. Ein Zeichen für mehr Klimagerechtigkeit und für einen internationalen Klimavertrag, der uns auf 350 ppm zurückbringt. In einen Hungerstreik zu treten ist ein sehr ernster Schritt und eine von sozialen Bewegungen und Aktivisten/Innen oftmals angewendete Taktik, um auf grosses Unrecht hinzuweisen. Normalerweise gehört ein Hungerstreik nicht zu 350.org Taktiken, aber genau in diesem Moment, wo die Verhandlungen in Kopenhagen uns nicht auf 350 ppm zurückbringen, sondern eher in Richtung 770 ppm gehen, mit all den katastrophalen Konsequenzen speziell in den am meisten betroffenen Regionen, scheint es an der Zeit der Welt zu zeigen, wie ernst es uns und anderen Aktivisten/Innen ist.

Solidarisch mit den 5 Aktivisten/Innen, die sich bereits seit 42 Tagen im Hungerstreik befinden, rufen wir dazu auf symbolisch einen Tag mit Ihnen zu fasten. Mit dieser Aktion wollen wir ein Zeichen setzen in Solidarität mit den am meisten durch den Klimawandel betroffenen Regionen dieser Welt, wie z.B. den kleinen Inselstaaten, die so hart gerade in Kopenhagen um ihre Zukunft und um das Überleben ihrer Bevölkerung kämpfen. Die Aktion steht unter dem Slogan "Hunger nach Überleben" und über 2000 Menschen weltweit haben sich bereits diesem Aufruf angeschlossen, auch das komplette 350.org Team unterstützt die Aktion, indem wir 24 Stunden lang nichts essen und nur Wasser trinken. 

Mein persönlicher Beweggrund mich diesem symbolischen Hungerstreik anzuschliessen ist jedoch ein anderer: ich habe in meinem ganzen Leben noch nie keine Nahrung für 24 Stunden zu mir genommen - für viele Millionen Menschen auf der Welt ist das jedoch eine Erfahrung, die sie unfreiwillig schon sehr oft machen mussten und wenn wir den Klimawandel nicht begrenzen und Regionen, die stark durch den Klimawandel gefährdet sind, nicht unterstützen, viele Millionen Menschen mehr die Erfahrung machen müssen, dass der Klimawandel ihre Nahrungssicherheit gefährdet und Unterernährung sich stark verbreitet, wie z.B. dieses Jahr in vielen Teilen in Afrika. 

Auch wollen wir die nächsten 24 Stunden dazu nutzen zu reflektieren wo die Klimabewegung sich in Zukunft hin bewegen wird und wie wir unsere Stimmen noch in den Kopenhagen Prozess erfolgreicher einbringen können. Wir haben viel erreicht - tausende von Aktionen und Millionen von Menschen, die sich dieser Bewegung anschliessen - jetzt ist es an der Zeit diesen Stimmen gehör zu verschaffen! 


Update von Kopenhagen

 Die letzten Stunden hier in Kopenhagen waren sehr turbulent. Drinnen sowie draussen vor dem Bella Centre, wo zur Zeit die UN Klimaverhandlungen in ihre kritische Phase gehen. Draussen demonstrieren tausende von Klimaaktivisten für Klimagerechtigkeit und drinnen wurde die offizielle Verhandlungsleitung jetzt an den dänischen Ministerpräsidenten Rasmussen. Ein vorläufiger Verhandlungstext, welcher heute von Dänemark präsentiert wurde sorgt für viel Unruhe, speziell bei Vertretern der Entwicklungsländern, da viele ihrer Forderungen dort nicht berücksichtigt werden. Nur eine Stunde von Kopenhagen entfernt tobt ein Schneesturm, welcher auch uns hier in Kopenhagen noch heute Nacht erreichen soll. 

Und was passierte mit unserer Lieblingszahl? Und was kann man jetzt tuen, um weiter Druck auf die Verhandlungsführer und die morgen eintreffenden Staats- und Regierungschefs auszuüben? 

Zunächst einmal zu 350: das Ziel, die CO2 Konzentration langfristig auf 350 ppm zurück zu bringen, eine Forderung von über der Hälfte der in Kopenhagen verhandelnden Länder, ist nicht mehr im Verhandlungstext. Auch andere Zielwerte, speziell konkrete Reduktionsziele finden sich im vorläufigen Verhandlungstext entweder nur in Klammern oder werden durch ein X präsentiert. Was heisst das für die Verhandlungen? Es scheint immer unwahrscheinlicher, dass wenn die Staats- und Regierungschefs am Freitag die Verhandlungen übernehmen, sie eine Textgrundlage zur Verfügung haben, die schnelle und effiziente Verhandlungen ermöglicht. Es scheint viel wahrscheinlicher, dass Verhandlungen der vielen kritischen Punkte wohl erst nächstes Jahr verhandelt werden.

Staaten, die auch 350 ppm unterstützen, wie z.B. die Allianz von kleinen Inselstaaten (AOSIS), versuchen ihre Forderungen nach stärkeren Reduktionszielen und eine langfristigen Zielwert für CO2 von höchstens 350 ppm wieder in den Verhandlungstext zurückzubringen und May von 350.org ist Tag und Nacht im Bella Centre, um diese Arbeit zu unterstützen. Siehe ihr letztes Update über den Stand der Verhandlungen hier

Und was können wir als Klimaaktivisten tuen, die nicht gerade vor dem Bella Centre oder im Bella Centre sind? Viele junge Klimaaktivisten bereiten sich gerade auf einen symbolischen Hungerstreik für morgen vor. Einige Aktivisten begannen vor 40 Tagen einen Hungerstreik für Klimagerechtigkeit - Climate Justice Fast - und hunderte von jungen Klimaaktivisten hier in Kopenhagen planen sie morgen aktiv zu unterstützen und sie einen Tag bei diesem Hungerstreik zu begleiten. Mehr Informationen über Climate Justice Fast findet ihr hier

Und hier noch ein Video, welches zeigt wo wir zur Zeit als Klimabewegung stehen, was wir bis jetzt gemacht haben und warum es wso wichtig ist diese Bewegung weiter zu führen. Schaut euch das Video an und lasst euch inspirieren!  


Europe

Tausende von Kerzen in Kopenhagen und der ganzen Welt

 Überall auf der Welt, in über 3200 Orten fanden dieses Wochenende Kerzenmahnwachen rund um die Zahl 350 statt. Die Mahnwachen sollten daran erinnern, dass für viele Regionen dieser Erde es bei den Verhandlungen in Kopenhagen nicht nur um eine politische Verhandlung geht. Das Überleben von Millionen Menschen in Afrika steht auf dem Spiel, ganze Inselstaaten bangen um ihre Zukunft und für diese Menschen ging es an diesem Wochenende primär um die Botschaft "350 = Überleben". Tausende von Menschen von den Fiji Inseln über Bangkok, von China über Indien nach Australien, in den USA und in Europa, überall wurden Lichter als ein Zeichen nach Kopenhagen angezündet. Hier ein Beitrag mit vielen, vielen Fotos von der TckTckTck Koalition, mit der wir gemeinsam diesen wundervollen Tag organisiert haben. Viele Fotos und Eindrücke von diesem Aktionswochenende kann man auch hier auf der Seite von Avaaz.org finden, einer der Mitgliedsorganisationen von TckTckTck, welche online und offline an diesem Wochenende aktiv war, finden. 

Und hier noch ein Fotoset mit Fotos, die in den letzten 48 Stunden uns aus allen Teilen Europas erreicht haben. 

Falls ihr beim grossen Aktionswochenende, entweder in Kopenhagen oder bei euch zu Hause dabei gewesen seid - ihr an Klimademos oder Kerzenmahnwachen teilnahmt - vielen, vielen Dank im Namen des gesamten 350.org Teams. Uns hat dieses Wochenende gezeigt, dass ihr auch nach dem 24.Oktober immer noch da seid und das wir weiter für 350 hier in Kopenhagen aber auch zu Hause in unseren Gemeinden kämpfen müssen. 


Europe

Wirst auch du eine Mahnwache für das Überleben aller Nationen und Völker in deiner Stadt abhalten?

 Vor ein paar Tagen haben wir unsere Pläne für Kopenhagen bekannt gegeben. Am Wochenende rund um den 12.Dezember, während in Kopenhagen der Klimagipfel der Vereinten Nationen stattfindet, werden wir Mahnwachen gemeinsam mit euch in vielen Städten der Welt abhalten. Es wird einen Laternenzug am Hafen von Hong Kong geben, Menschen werden ein Kerzenmeer an der durch den Klimawandel bedrohten Küste Bangladesh entzünden und wir werden uns vor US Botschaften treffen, um darauf hinzuweisen, dass die USA zu einem fairen und ambitionierten Klimavertrag beitragen muss.

 

Die 350 Mahnwachen sind Teil eines globalen Klimawochenendes, zu welchem wir gemeinsam mit unseren Partnern von der TckTckTck Koalition aufrufen. An diesem Wochenende werden Menschen überall auf der Welt zusammen kommen und Mahnwachen als Zeichen der Solidarität mit den Nationen und Völkern, deren Überleben durch den Klimawandel bedroht ist, abhalten, den das Überleben dieser Völker und Nationen ist nicht verhandelbar.

 

Gemeinsam werden wir den Appell dieser Völker und Länder unterstützen und uns für einen „Überlebenspakt“ einsetzen, welcher die reichen Industrienationen dazu verpflichtet ihre CO2 Emissionen soweit zu reduzieren, dass wir auf 350 ppm zurückkommen werden und das Überleben aller Völker und Nationen sichern. Hinter diesem Aufruf steht eine einfache Gleichung

 

350 = Überleben

 

Hier könnt ihr den Überlebenspakt unterzeichnen und hier findet ihr mehr Informationen wie ihr eure eigene Mahnwache bei euch zu Hause abhalten könnt.  


Europe

Stehe gemeinsam mit dem Präsidenten der Malediven für das Überleben aller Nationen und Völker

 

Während Staats- und Regierungschefs der reichen Industrienationen gerade in den letzten Wochen die Erwartungen an Kopenhagen gedämpft haben melden sich die am meisten durch den Klimawandel bedrohten Länder mit einem starken Appell für Kopenhagen zu Wort. Letzte Woche trafen sich 11 der am meisten durch den Klimawandel bedrohten Staaten beim Vulnerable Climate Forum in den Malediven. Eingeladen vom Präsidenten der Malediven, Mohammed Nasheed, diskutierten sie ihre Strategie für Kopenhagen und sendeten ein starkes Signal an die Welt nicht einfach zuzuschauen, wenn die reichen Industrienationen diesen Dezember beim UN Klimagipfel in Kopenhagen einen politischen Deal verabschieden, der das Überleben dieser Nationen gefährdet, da er nicht den letzten klimawissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht und uns nicht auf 350 ppm zurückbringen kann.

 

Um es mit den Worten Präsident Nasheed zu sagen, „ Es ist leicht zu glauben, er könne durch irgendeinen komplizierten politischen Kompromiss zwischen mächtigen Staaten in Angriff genommen werden. Aber Tatsache ist: Wir können mit den Gesetzen der Physik nicht verhandeln. Wir können keinen Deal abschließen mit Mutter Natur“.

 

Nationen, die zu den ärmsten der Welt und zu den am meisten durch den Klimawandel gefährdetsten gehören, wie z.B. die Malediven, haben sich dazu entschlossen nicht einfach nur zuzuschauen, wenn über ihr Schicksal entschieden wird, sie machen den ersten Schritt. So haben sich z.B. die Malediven selbst dazu verpflichtet innerhalb der nächsten 10 Jahre CO2 neutral zu sein und ihre Energien aus 100% Erneuerbaren zu erzeugen. Vergleicht man dies mit den Reduktionszielen, welche durch die reichen Industrienationen für Kopenhagen vorgelegt wurden stellt sich wohl die Frage, wer hier führend im Kampf gegen den Klimawandel ist. Die USA, deren vorgelegten CO2 Reduktionsziele nur ein Tropfen auf den heissen Stein sind und bei weitem noch nicht als gesichert angesehen werden können, oder die EU, welche trotz neuester Studien, die besagen, dass ein 30% Reduktionsziel zu erheblich geringeren Kosten zu erreichen ist, als zuvor angenommen, sich nicht zu einer starken Klimapolitik mit starken Reduktionszielen und Finanzzusagen hinreissen lassen? Oder doch vielleicht Präsident Nasheed und die Staats-und Regierungschefs der am stärksten durch den Klimawandel bedrohten Länder, welche trotz ihrer sehr prekären finanziellen Situation die ersten wichtigen Schritte zu einer CO2-neutralen Zukunft bereits einleiten?

 

Hier bei 350.org sind wir der Meinung, dass wir den Appell von Präsident Nasheed nicht ungehört lassen können und uns dem von ihm geforderten „Überlebenspakt“ anschliessen müssen, denn für nichts anderes steht 350ppm – das Überleben aller Nationen und Völker. Das Überleben dieser Nationen und Völker ist nicht verhandelbar. Deshalb haben wir uns vorgenommen Aktionen während Kopenhagen durchzuführen, die diesen Überlebenspakt unterstützen. Mit Mahnwachen werden wir am 11.12 und 12.12 weltweit dazu aufrufen, das Überleben dieser Nationen und Völker nicht aufs Spiel zu setzen und einen Klimavertrag in Kopenhagen zu erarbeiten, welcher uns s wieder auf 350 ppm zurückbringen kann.

 

Hier könnt ihr den „Überlebenspakt“ unterzeichnen und euch auf die Seite der am meisten durch den Klimawandel bedrohten Länder stellen. Und hier könnt ihr eure eigene 350 Überlebens Mahnwache anmelden.

 

Die Rede von Präsident Nasheed von den Malediven

 

November 2009

 

Ihre Exzellenzen, hochverehrte Gäste, meine Damen und Herren,

 

Wir begegnen uns heute hier als Vertreter einiger der am meisten vom Klimawandel bedrohten Nationen der Erde.

Wir sind verwundbar, weil die Klimaveränderung uns wahrscheinlich zuerst und am heftigsten treffen wird.

Und wir sind verwundbar, weil wir nur bescheidene Mittel haben, um uns vor der bevorstehenden Katastrophe zu schützen.

Wir sind eine vielfältige Gruppe von Ländern.

Aber wir haben einen gemeinsamen Gegner.

Für uns ist der Klimawandel keine ferne oder abstrakte Bedrohung, sondern eine deutliche und gegenwärtige Gefahr für unser Überleben.

Der Klimawandel bringt die Gletscher in Nepal zum Schmelzen.

Er verursacht Überflutungen in Bangladesch.

Er droht die Malediven und Kiribati zu versenken.

Und in den letzten Wochen hat er die Trockenheit in Tansania und die Taifune auf den Philippinen verstärkt.

Wir sind die Frontstaaten im Kampf um das Klima.

 

Meine Damen und Herren,

nicht die Entwicklungsländer haben die Klimakrise ausgelöst.

Wir sind nicht verantwortlich für die seit hundert Jahren anhaltenden CO2-Emissionen, die den Planeten aufheizen.

Aber die Gefahren, die der Klimawandel für unsere Länder darstellt, bedeuten, dass wir diese Krise nicht länger als das Problem anderer Menschen betrachten können.

Kohlendioxid kennt keine Grenzen.

Ob wir es mögen oder nicht, wir stehen alle gemeinsam vor dieser Schlacht.

Für alle, die heute hier versammelt sind, ist Untätigkeit keine Option.

Also, was können wir tun?

Für mich muss sich jede Aktion, die wir unternehmen, auf die aktuellsten Ratschläge der Klimawissenschaftler gründen, und nicht auf die Ideen von Politikern wie uns.

Während der Schatten von Kopenhagen schon auf uns liegt und die Unterhändler verzweifelt nach einer Lösung suchen, liegt es nahe zu denken, der Klimawandel sei ein internationales Problem wie jedes andere.

Es ist leicht zu glauben, er könne durch irgendeinen komplizierten politischen Kompromiss zwischen mächtigen Staaten in Angriff genommen werden.

Aber Tatsache ist: Wir können mit den Gesetzen der Physik nicht verhandeln.

Wir können keinen Deal abschließen mit Mutter Natur.

Wir müssen lernen, innerhalb der feststehenden Grenzen unseres Planeten zu leben, die die Natur uns setzt.

Und es wird immer deutlicher, dass wir weit über diese planetarischen Mittel hinaus leben.

Wissenschaftler sagen uns, dass die Kohlendioxidwerte auf unter 350 Teile pro Million gesenkt werden müssen.

Und wir verstehen warum.

Wir sind bereits über das sichere Ziel hinausgeschossen.

Die Konsequenz davon ist, dass die Polarkappen schmelzen.

Die Regenwälder sind bedroht.

Und die Korallenriffe der Erde sind in unmittelbarer Gefahr.

Die Mitglieder der reichen G8-Staaten haben sich verpflichtet, den Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Sie haben es jedoch abgelehnt, konkrete Kohlendioxidwerte festzulegen, mit denen selbst dieses bescheidene Ziel erreicht werden könnte.

Bei zwei Grad würden wir die Korallenriffe verlieren.

Bei zwei Grad würde uns Grönland wegschmelzen.

Bei zwei Grad würde mein Land nicht überleben.

Als Präsident kann ich das nicht akzeptieren.

Als Mensch kann ich das nicht akzeptieren.

Ich wehre mich zu glauben, dass es zu spät ist und wir nichts dagegen tun können.

Kopenhagen ist unser Schicksalsdatum.

Lassen Sie uns mit einem besseren Plan hingehen.

 

Meine Damen und Herren,

wenn wir uns heute in der Welt umsehen, gibt es nur wenige Länder, die beim Klimawandel moralische Führungskraft zeigen.

Es gibt viele Politiker die bereit sind Schuldige auszuweisen.

Aber nur wenige sind bereit bei der Lösung einer Krise zu helfen, die, wenn sie eskaliert, uns alle vernichten wird.

Nur wenige Länder sind gewillt das Ausmaß der Emissionsverminderung zu erörtern, die nötig wäre um den Planeten zu retten.

Und die Angebote, mit denen die verwundbarsten Nationen bei ihrer Anpassung unterstützt werden sollen, sind jämmerlich.

Die angebotenen Geldsummen sind so niedrig, als würde man in einem Erdbebengebiet mit Handschaufel und Bürste auftauchen.

Wir möchten nicht undankbar erscheinen, aber diese Summen werden der Größe der Herausforderung kaum gerecht.

Wir haben uns hier versammelt, weil wir im Angesicht der Klimaveränderungen die verwundbarste Nationengruppe sind.

Das Problem hat uns schon erfasst, dabei haben wir herzlich wenig womit wir uns wehren können.

Einige würden es vielleicht vorziehen, wenn wir wegen unseres Leidens kein Aufheben machen würden, aber wir haben uns heute entschlossen zu reden.

Und so lege ich heute dieses Versprechen ab: wir werden nicht still sterben.

Meine Damen und Herren,

ich glaube an die Menschlichkeit.

Ich glaube an das menschliche Genie.

Ich glaube daran, dass wir mit der richtigen Einstellung diese Krise bewältigen können.

Auf den Malediven wollen wir uns weniger auf unser Bedrängnis konzentrieren und dafür mehr auf unser Potenzial.

Wir wollen das tun, was für den Planeten am besten ist.

Und das, was für unseren wirtschaftlichen Eigennutz am besten ist.

Deshalb haben wir vor einiger Zeit unsere Pläne angekündigt, innerhalb von zehn Jahren CO2-neutral zu werden.

Wir werden von Erdöl auf 100% erneuerbare Energien umrüsten.

Und wir werden die Verschmutzung durch den Flugverkehr ausgleichen, bis ein Weg gefunden wird, auch den Lufttransport CO2-frei abzuwickeln.

Ich glaube, dass die Länder, die die Voraussicht haben, ihre Wirtschaft heute umweltverträglich zu machen, die Gewinner von morgen sein werden.

Sie werden die Gewinner dieses Jahrhunderts sein.

Diese bahnbrechenden Länder werden sich vom unberechenbaren Preis des importierten Erdöls befreien.

Sie werden aus den neuen, grünen Wirtschaftszweigen der Zukunft Kapital schlagen.

Und sie werden ihr moralisches Ansehen vergrößern und so mehr politischen Einfluss auf der Weltbühne gewinnen.

Hier auf den Malediven verzichten wir auf unseren Anspruch auf CO2-intensives Wachstum.

Schließlich wollen wir nicht CO2, sondern Entwicklung.

Wir wollen nicht Kohle, sondern Elektrizität.

Wir wollen nicht Erdöl, sondern Transport.

Es gibt mittlerweile CO2-arme Technologien, die uns alle benötigten Güter und Dienstleistungen zur Verfügung stellen können.

Lassen Sie es unser Ziel sein, sie zu nutzen.

 

Meine Damen und Herren,

eine Gruppe von verletzlichen Entwicklungsländern, die sich der CO2-neutralen Entwicklung verschreiben, würde damit eine deutliche Botschaft an den Rest der Welt schicken.

Wenn verletzliche Entwicklungsländer sich zur CO2-Neutralität verpflichten, können jene die die Veränderung ablehnen sich nicht länger verstecken.

Wenn jene mit den wenigsten Mitteln das meiste tun, welche Ausrede bleibt den Reichen dann für fortgesetztes Nichtstun?

Wir wissen, dass dieses kein einfacher Schritt ist, und dass auf unserem Weg Gefahren lauern.

Wir wollen ein Licht anzünden, statt lauthals zu fordern, dass andere uns in der Dunkelheit vorausgehen.

Und daher wollen wir Ihnen heute unsere Strategie der CO2-Neutralität vorstellen.

Und wir wollen Sie bitten, diese CO2-Neutralität für sich selbst in Betracht zu ziehen.

Ich denke, dass ein Block von Entwicklungsländern, die sich zu diesem Ziel verpflichten, den Ausgang der Kopenhagener Konferenz verändern könnte.

Zur Zeit begibt sich jedes Land mit der Idee zu den Beratungen, den eigenen CO2-Ausstoß so hoch wie möglich zu halten.

Keiner macht Zugeständnisse, bevor nicht jemand anderes welche macht.

Das ist die Logik des Irrenhauses, eine Anleitung zu kollektivem Selbstmord.

Wir wollen keinen globalen Selbstmord-Pakt.

Und wir werden keinen globalen Selbstmord-Pakt unterschreiben, weder in Kopenhagen noch anderswo.

Deshalb lade ich heute einige der verwundbarsten Nationen auf der Welt dazu ein, sich einem globalen Überlebens-Pakt anzuschließen.

Wir stecken alle zusammen in dieser Krise.

Entweder wir überwinden sie gemeinsam, oder wir scheitern gemeinsam daran.

Ich hoffe, Sie entscheiden sich mit mir zusammen für das Erstere.

 

(Quelle: www.350.org; übersetzt von Georges Pfeiffenschneider) 


Europe

350 in Heidelberg

 
Hier berichtet Gast Blogger Adrian Tavaski von seiner grossen 350 Luftbildaktion in Heidelberg. 
 
Von dem Aktionstag „350“ erfuhr ich in einem online-Radio-Interview im Sommer 2009 mit Bill McKibben. Seine Integrität und die Ernsthaftigkeit seines Anliegens sprachen mich tief an und ich beschloss, an der Heidelberger Aktion teilzunehmen oder, wenn es sein muss, diese selbst zu initiieren.
Weder politisch noch in der Umweltbewegung aktiv, hatte ich bis dahin keinerlei Erfahrung, aber ich war mir sicher, dass ich etwas gegen die drohende Klimagefahr unternehmen und meine Mitmenschen wachrütteln wollte. „Wenn es nicht anders geht, fotografiere ich mich mit Ehefrau und Kind mit einem 350-Plakat vor dem Heidelberger Schloss!“, dachte ich. Diese durch Bill inspirierte Entschlossenheit war es, die mich in der ersten Phase der Organisation trug und mir bei der Suche nach Partnern Kraft gab.
Ende August fing ich an, alle Parteien und Organisationen, die dafür in Frage kamen, durchzutelefonieren. Ich besuchte Vorstandsitzungen und Mitgliederversammlungen und stellte das Projekt vor. Meine Arbeit war leichter als ich erwartet hatte. Heidelberg ist eine tolle Stadt mit ausgeprägtem Bewusstsein und hoher Sensibilität für Umwelt- und Klimaschutz, sodass sich bald die ersten Mitstreiter fanden. Nach etwa drei bis vier Wochen stand ein großer Kreis von engagierten und kompetenten Mit-Organisatoren fest.
Stephan Pucher und Matthias Weyland, beide Mitarbeiter des BUND, waren von der Idee von Anfang an begeistert. Die Heidelberger Umwelt-Initiative „Unser Strom ist grün“, an der zahlreiche Parteien und Organisationen beteiligt sind, adoptierte die Aktion offiziell. Arnulf Weiler–Lorentz von der Bunten Linken brachte seine langjährige Erfahrung als Lokalpolitiker und Umweltschützer in das Projekt ein.
Das aus ca. 10-12 Leuten bestehende Organisationsteam traf sich wöchentlich, auf der Mailingliste des Teams wurden 20-25 Personen über die einzelnen Schritte und Beschlüsse informiert. Wir hielten eine Pressekonferenz ab und organisierten an zwei Wochenenden einen Infostand. Der BUND entwarf sowohl Flyer als auch Plakat und das Team sammelte Spenden für das Plakatieren der Stadt.
In der Ausführung spielten die Infrastruktur und die Mitarbeiter des BUND-Büros eine wesentliche Rolle. Frejya Hauke, die Praktikantin, kümmerte sich um die technischen Details der Luftbildaufnahme und wurde von Aerial Basecamp aus den USA betreut. Alex und Jonathan, Zivildienstleistende, sowie die frisch gegründete Grüne Jugend, zeigten sowohl mit dem Infostand bei Regenwetter als auch am Aktionstag engagierten Einsatz.
Tatkräftige Unterstützung bzw. Geldspenden erhielten wir von den Grünen, der SPD, der Bunten Linken, der GAL, der Organisation Ökostadt Rhein-Neckar, ATTAC, der DKP, dem Umweltamt der Stadt Heidelberg und den Stadtwerken Heidelberg.
Eine besondere Freude war, mitzuerleben, dass sich viele Privatpersonen meldeten und spontan ihre Hilfe anboten. Es ist leider nicht möglich, alle Menschen aufzuzählen, die zum Gelingen der Aktion beitrugen. Für mich persönlich war der schönste Moment, ihre strahlenden Gesichter zu sehen, nachdem alles geklappt hat. Auch wenn es nur ein kleiner Schritt in einer riesigen globalen Unternehmung war, hatte man in diesem kathartischen Augenblick das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes bewirkt zu haben. Eine Aktion dieser Art war bisher einmalig in Heidelberg.
 
Adrián Tavaszi,
 

23.11.09, Neckargemünd bei Heidelberg 


Europe

Tausende von Schülern starten bereits heute den 350 Aktionstag

Während hier in Deutschland noch die letzten Banner zum Trocknen ausgehängt werden haben über 15000 Schüler den 350 Aktionstag bereits heute in Äthiopien gestartet. Und nicht nur in Äthiopien, an etlichen Schulen wurde heute über den Klimawandel und 350 ppm gelehrt, diskutiert und natürlich auch Aktionsfotos gemacht. Auch in Deutschland wurde darüber diskutiert, warum wir die CO2 Konzentration auf 350 ppm zurückbringen müssen und wie wir dazu beitragen können die schlimmsten Auswirkungen einer sich immer weiter aufheizenden Atmosphäre noch zu verhindern.
 
Und während ich hier schreibe bekommen wir gerade die ersten Fotos von Aktionen aus Neuseeland rein. Hier wurden die ersten Sonnenstrahlen an diesem denkwürdigen Tag dann auch direkt mit einem 350 Banner begrüsst.
 
Ich bin mir sich, dass zwischen den ersten Sonnenstrahlen in Neuseeland und den letzten Aktionen in Alaska wir tausende von überraschenden, lustigen aber bestimmt auch berührenden Fotos von Aktionen reinbekommen werden, die am 24. Oktober anlässlich des 350 Klimaaktionstages überall stattfinden. Die tollsten Bilder und die dazugehörigen Geschichten werden wir hier im Laufe des Tages vorstellen.
 

 

 

 


Europe

Und so geht's: eine 350 Aktion in 5 einfachen Schritten

Unsere Freunde von BUNDjugend in Mainz haben schon mal eine kleine Testrunde für Samstag, den mit bis jetzt bereits über 4200 Aktionen starken internationalen Klimaaktionstag, gedreht und eine Vorabaktion in der Mainzer Innenstadt veranstaltet.

Anhand ihrer Aktion lässt sich gut veranschaulichen auf was man achten muss, wenn man eine Klimaaktion erfolgreich auf die Beine stellen möchte.

Schritt 1: Aktionsidee – wie soll die Aktion aussehen? In Mainz hat man sich dafür entschieden mit Kreide eine riesige 350 in der Fussgängerzone zu malen, um so die Aufmerksamkeit der Passanten auf 350 und den Klimawandel zu lenken.

Schritt 2: Aktionsvorbereitungen – was brauche ich um die Aktion durchzuführen? Materialien, offizielle Anmeldung der Aktion bei der Polizei oder Stadt, Rollenverteilung (wer kümmert sich am Aktionstag um was?) gehört hier alles dazu. Abhängig davon was man für eine Aktion plant kann das mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Wenn ihr eine Aktion noch spontan machen möchtet bieten sich Aktionsformen an, die weniger Vorbereitung brauchen wie z.B. die Aktion in Mainz.

Schritt 3: Aktionsmobilisierung – lasst all eure Freunde, Verwandte, Kollegen, Haustiere etc. von der Aktion wissen, richtet eine Aktionsseite auf Facebook oder anderen social networking Seiten ein und ladet jeden zu deiner Aktion ein.

Schritt 4: Wer jetzt noch fehlt ist ... genau die Presse natürlich – schicke Pressemitteilungen an Zeitungen, Radiosender etc. in eurer Region und lade sie zu der Aktion ein. Es müssen nicht immer die grossen Tageszeitungen sein um viele Menschen zu erreichen. Mehr Menschen als man glaubt lesen die Lokalpresse regelmässig und speziell wenn du die Aktion in eurer Region bekannt machen möchtest ist eine lokale Zeitung der beste Ort dafür. Das zeigt auch die Aktion in Mainz, über welche in der Allgemeinen Zeitung Mainz direkt am nächsten Tag berichtet wurde.

Schritt 5: Aktionsfoto – 350.org ist eine globale grassroots Kampagne, d.h. die Kampagne lebt von den tausenden von Aktionen, die überall auf der Welt in über 170 Ländern am selben Tag stattfinden werden. Um das zu dokumentieren brauchen wir eure Bilder. Also am besten jemanden aussuchen, der bei der Aktion Fotos macht und diese dann so schnell wie möglich auf der 350.org Webseite hochladen.

Wie man sieht ist es gar nicht so kompliziert eine erfolgreiche Klimaaktion auf die Beine zu stellen und falls ihr nicht sicher seit, ob ihr auch absolut startklar für Samstag seid schaut euch doch nochmal unseren 9 Punkte Plan an, der alle wichtigen Punkte, die man bei der Aktionsplanung und Durchführung beachten sollte erklärt. Viel Spass bei all den verschieden Aktionen, die ihr für Samstag plant und falls es noch Fragen gibt einfach bei uns melden.