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Bill McKibben
"Zivilisation ist das, was an der Seite von Muße und Sicherheit, basierend auf einer gesunden Beziehung zur Natur, entsteht. Diese Seite wird jedoch nicht mehr existieren, zumindest langfristig gesehen, nicht so lange wir uns auf der falschen Seite der 350 ppm-Grenze befinden. Das ist die Grenze, die uns gesetzt ist."
Bill McKibben ist Mitbegründer und Vorsitzender von 350.org. Der Amerikaner ist Umweltschützer und Autor, zu dessen Themen die globale Erwärmung, alternative Energie und die Gefahren der Gentechnologie am Menschen gehören. McKibben ist Gastdozent am Middlebury College und unter anderem der Autor von The End of Nature, dem ersten Buch über den Klimawandel, das für die Allgemeinheit geschrieben wurde.
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Rajendra Pachauri
„Als Vorsitzender der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe für Klimaveränderungen (IPCC) kann ich keine Position einnehmen, da wir keine Empfehlungen abgeben, aber als Mensch unterstütze ich dieses Ziel jedoch voll und ganz. Was zurzeit passiert und was voraussichtlich in Zukunft passieren wird hat mich überzeugt, dass wir äußerst ehrgeizig und entschlossen versuchen müssen, das 350-Ziel zu erreichen.“
Rajendra Pachauri ist der führende Klimawissenschaftler der Vereinten Nationen. Er ist der Vorsitzende des Weltklimarates IPCC.
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Vandana Shiva
Ich stehe voll und ganz hinter der Kampagne 350. Eine Verlagerung von der industriellen Landwirtschaft hin zur ökologischen und die Stärkung lokaler Nahrungsmittelsysteme wären sowohl ein riesiger Schritt im Sinne von 350 und eines sicheren Klimas als auch gleichzeitig eine Lösung für die Nahrungsmittelkrise.
Vandana Shiva, die 1952 in Indien geboren wurde, ist heute eine weltweit bekannte Umweltschützerin. Shiva hat für Änderungen in den Modellen und Praktiken der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelherstellung gekämpft. Der Schutz des Urheberrechts, Biodiversität, Biotechnologie, Bioethik und Gentechnologie sind nur einige der Themen, für die sich Shiva auf intellektueller Ebene und mit Aktionskampagnen stark macht. Mit Kapagnen gegen Genmanipulation hat sie Basisorganisationen der grünen Bewegung in Afrika, Asien, Lateinamerika, Irland, der Schweiz und Österreich unterstützt. Shiva ist eine der Vorsitzenden des International Forum on Globalization und darüber hinaus ein Symbol für die globale Solidaritätsbewegung, die so genannte Antiglobalisierungsbewegung.
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Erzbischof Desmond Tutu
"Der Klimawandel ist eine Realität. Das Leben hängt von einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt ab. Ohne unsere Welt gibt es nichts mehr – keine Vögel, keine Tiere, keine Bäume und auch uns nicht mehr. Daher ist es so wichtig sich am Projekt 350 zu beteiligen - es bietet einen wiksamen Weg, aktiv zu werden und die Klimakrise abzuwenden."
Desmond Tutu war von 1986 bis 1996 anglikanischer Erzbischof von Kapstadt und hat 1984 den Friedensnobelpreis erhalten. In den 80-er Jahren wurde er als Gegner der Apartheid weltweit berühmt. Auch im Ruhestand hat Tutu seine Arbeit als globaler Aktivist fortgesetzt und sich für Themen der Demokratie, der Freiheit und der Menschenrechte eingesetzt.
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Dr. James Hansen
"Wenn die Menschheit einen Planeten erhalten möchte, der dem ähnlich ist, auf dem sich unsere Zivilisation entwickelte und an den das gesamte Leben unseres Planeten optimal angepaßt ist, dann wird hinsichtlich der paläoklimatologische Daten und der heute schon eintretenden klimatischen Veränderungen der CO2-Gehalt der Atmosphäre von den aktuellen 385 auf 350 ppm verringert werden müssen."
Dr. James Hansen ist Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA in New York City, eine Abteilung des Goddard Space Flight Center (Greenbelt, Maryland). An der Universität von Iowa wurde wurde er im Rahmen des Programms für Weltraumwissenschaften unter Dr. James Van Allen in Physik und Astronomie unterrichtet. In frühen Jahren erforschte er die Beschaffenheit der Wolken der Venus, welche er schließlich als Schwefelsäure identifizieren konnte. Seit Ende der 70er Jahre arbeitet er an Studien und Computersimulationen zum Erdklima, mit dem Ziel, den Einfluss des Menschen auf das Klima der Erde zu untersuchen. Dr. Hansen ist in den 80-er Jahren bekannt geworden, unter anderem durch seine Expertenaussagen zum Klimawandel in Kongressausschüssen, mit denen er dazu beitrug das Thema globale Erwärmung ins öffentliche Bewusstsein zu rufen. 1995 wurde Dr. Hansen in die National Academy of Sciences aufgenommen. Im Jahr 2001 erhielt er den angesehenen Heinz Environment Award für seine Forschung auf dem Gebiet der globalen Erwärmung.
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Liz Thompson
"Als Bewohnerin einer kleinen Insel im Atlantik bin ich mir nur zu sehr darüber im Klaren, welche Gefahren uns der Klimawandel bereitet. Einige Länder werden sehr viel schneller direkt vom Klimawandel betroffen sein als andere, aber am Ende wird der Klimawandel alle Menschen auf der ganzen Welt betreffen. Daher brauchen wir eine globale Initiative. 350 zu erreichen bedeutet nicht mehr und nicht weniger als unseren Planeten und uns selbst vor einer Katastrophe unglaublichen Ausmaßes zu bewahren; einer Katastrophe, die wir selbst verursachen."
Frau Thompson gehört mittlerweile zu den führenden umweltpolitischen Entscheidungsträgern der Small Island Developing States (Kleine Inselentwicklungsländer). Als Energie- und Umweltministerin von Barbados ergriff sie eine Reihe fortschrittlicher politischer Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Umwelt. Darüber hinaus wurde sie zu einer Schlüsselperson, als es darum ging in Barbados Bewusstsein für das Thema globale Erwärmung zu schaffen, in einem Land, in dem die Herausforderung von Klimawandel und Umweltschutz von ganz besonderer Bedeutung sind.
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President Mohamed Nasheed
„Die ganze Welt muss sich bemühen, wir brauchen eine globale Menschenrechtsbewegung, um Weltführer jetzt zum Handeln zu bewegen und 350.org ist dieser Aufruf für Klimaaktion....Ich rufe alle auf der Welt auf, sich am 24. Oktober zu vereinigen und Druck auf ihre Staatsoberhäupter auszuüben, die Kohlendioxidwerte auf die sichere Grenze von 350 ppm zu reduzieren".
Mohammed Nasheed, der Präsident der Malediven, ist nicht nur mutig, weil er fünf Jahre als politischer Gefangener ertragen hat, bevor er schließlich seinen Vorgänger, der das Präsidentschaftsamt für eine sehr lange Zeit innehatte, in einer Wahl letzten Herbst besiegt hat. Er ist auch mutig, weil er das Überlebensproblem des Landes direkt angeht, anstatt sich mit einfacheren Angelegenheiten zu befassen.
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David Suzuki
"Warum 350? Wir müssen zurück zur natürlichen Balance unserer Erde! "
Dr. David T. Suzuki, Mitbegründer der David Suzuki Foundation ist ein preisgekrönter Wissenschaftler, Umweltaktivist sowie TV-Produzent und Moderator in Kanada. Für seine preisgekrönte Arbeit als TV-Produzent über 30 Jahre hat David enormen Beifall geerntet, da er begann komplexe wissenschaftliche Ansätze auf spannende, leicht verständliche Weise zu erklären. Er ist Millionen als Moderator der beliebten, von der Canadian Broadcasting Corporation poduzierten, Wissenschafts-TV-Sendung The Nature of Things bekannt.
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Van Jones
"Um 350 ppm zu erreichen, müssen wir die gesamte globale Ökonomie verändern." 350 bedeutet, daß wir auf der ganzen Welt Arbeitsstellen im Bereich erneuerbare Energien kreieren, und unsere Welt auf die Prinzipien Gleichheit, Gerechtigkeit und Opportunität stützen".
Van Jones versucht mit seiner Arbeit kombinierte Lösungen für die zwei gewichtigsten Probleme der USA - soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung - zu finden. Im Jahr 2007 gründete er Green For All, eine neue Organisation, die versucht eine umweltbewusste Wirtschaft aufzubauen, die erfolgreich genug ist, um die Menschen aus der Armut zu befreien.
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Barbara Kingsolver
"Ob wir 350 ppm erreichen oder nicht, hängt davon ab, ob wir nach meinen Werten leben, zu denen beides gehört: ""Liebe Deinen Nächsten"" und ""Versuche, so lange Du hier bist, nicht alles kaputt zu machen, das auf diesem Planeten wächst"."
Barbara Kingsolver ist eine amerikanische Schriftstellerin. Sie hat 12 Bücher geschrieben, oder war an ihrer Verfassung beteiligt. Die meisten ihrer Werke sind Romane, aber es finden sich auch Gedichte, Kurzgeschichten und Essays. Im Jahr 1997 schuf Kingsolver den Bellwether Preis für ""Literatur des sozialen Wandels"". Mit ihrer Familie lebt sie auf einer Farm im Südwesten von Virginia. " |
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Alex Steffen
Ein CO2-neutraler Wohlstand ist möglich. In der uns verbleibenden Zeit können wir eine nachhaltige Gesellschaft gestallten und aufbauen. Alles hängt von unserem Willen ab, diese Gesellschaft zu schaffen. Deshalb ist die Arbeit von 350.org von so großer Bedeutung.
Seit Alex Steffen die Organisation Worldchanging im Jahr 2003 mitgründete, ist er der Herausgeber des Online-Magazins. Die Gründung stellte eine weitere Etappe in seinem Arbeitsleben dar, das darauf ausgerichtet ist, Wege für eine bessere Zukunft zu finden.
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Homero Aridjis
Als Kind ist Aridjis oft einen Hang in der Nähe seines Zuhauses hinaufgelaufen, um die wandernden Monarch-Schmetterlinge zu betrachten. Als er älter wurde, erlebte er, wie durch Abholzung der Wald immer kleiner wurde. Dieses und andere Ereignisse in seinem Leben haben ihn dazu gebracht, die Grupo de los Cien, die Gruppe der Hundert mitzugründen.
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Paul Loeb
"Wohl das Schwierigste bei dem Versuch, den globalen Klimawandel zu meístern, ist, den im Alltagsleben gefangenen Menschen die unglaubliche Bedrohung so zu vermitteln, damit sie verstehen, um was es beim Klimawandel eigentlich geht. Das Projekt 350 ist dabei, die Krise, in der wir uns befinden, für jeden begreiflich zu machen."
Paul Loeb engagiert sich politisch und in gesellschaftlichen Fragen. Der Amerikaner setzt sich entschlossen für Themen wie soziale Gerechtigkeit, humanitäres Engagement, Umweltschutz und die Volksbeteiligung an der amerikanischen Demokratie ein. Loeb spricht regelmäßig in der Öffentlichkeit und hat fünf Bücher sowie zahlreiche Zeitungsartikel veröffentlicht.
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